Archive for März 2008

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WCF Service für HTTP/HTTPS veröffentlichen

März 5, 2008

 
In der web.config kann über Konfiguration festgelegt werden, wie der WCF-Service erreichbar ist. Wenn man einen Service nun über HTTP und HTTPS verfügbar machen will, bietet sich die Konfiguration zweier Endpunkte an. Es sind beides basicHttpBindings, wobei der eine auf Transportebene SSL-verschlüsselt eingerichtet wird.

<system.serviceModel>
  <behaviors>
    <serviceBehaviors>
      <behavior name="Service_Behavior">
	<serviceDebug includeExceptionDetailInFaults="false"/>
	<serviceMetadata httpGetEnabled="false" 
            httpsGetEnabled="false"/>
      </behavior>
    </serviceBehaviors>
  </behaviors>
  <services>
    <service behaviorConfiguration="Service_Behavior" 
        name="ServiceWF_WebService">
      <endpoint binding="basicHttpBinding" 
        bindingConfiguration="SSLBinding" 
        bindingNamespace=http://ServiceContracts/2008/03 
        contract="ServiceImplementation.ServiceWF_WebService"/>
      <endpoint binding="basicHttpBinding" 
        bindingNamespace=http://ServiceContracts/2008/03 
        contract="ServiceImplementation.ServiceWF_WebService"/>
    </service>
  </services>
  <bindings>
    <basicHttpBinding>
    <!-- Configure basicHttpBinding with Transport security -->
      <binding name="SSLBinding">
	<security mode="Transport">
	  <transport clientCredentialType="None"/>
	</security>
      </binding>
    </basicHttpBinding>
  </bindings>
</system.serviceModel>
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Windows Live Writer installieren (hinter Proxy)

März 5, 2008

Ich verwende auch Windows Live Writer zum schreiben meiner Posts. Nun hatte ich auf einem Rechner das Problem, dass ich hinter einem Proxy sitze und sich der Writer einfach nicht installieren lies. Dank Google konnte ich aber eine Lösung finden… hier gibt es einen Blogpost und hier das entsprechende ProxyCfg-Tool.

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Basta 2008 Spring

März 3, 2008

 

Ich durfte mal wieder dabei sein auf der Basta 2008 Spring Edition und habe doch einige interessante Vorträge gesehen. Der wohl beste Vortrag der mir im Gedächtnis bleiben wird hatte gar nichts mit .NET zu tun, sondern mit Zeitmanagement und wurde von Torsten Weber mit dem Thema „(Keine) Zeit für Herzrasen!“ gehalten. Die Folien und einen Blogeintrag dazu gibt es hier.

Ansonsten habe ich mir einige Themen des VSTS angeschaut und Informatio-nen dazu gesammelt, wie wir unseren TFS 2005 auf TFS 2008 upgraden und die vielen Möglichkeiten besser einsetzen können. Dazu hat u.a. Christian Binder einiges erzählt, wobei man wieder mal das Release von „Rosario“ nicht erwarten kann. Zum Thema Hierarchische Workitems kann vorerst nur ein 3rd Party Tool von http://www.artiso.com Abhilfe schaffen. Dazu findet sich auch ein Blogeintrag auf Christian Binders blog.

Weitere Folien einiger Vorträge der Basta findet man:

  • bei Thomas Schissler (Qualitätsmanagement mit VSTS, Programmier-ung mit dem TFS SDK)
  • Daniel Walzenbach (ASP.NET Model View Controller, Visualisierung von Geodaten mit Virtual Earth)
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.NET 3.5 – Neuerungen bei C#3.0 – Teil 9 von 9

März 1, 2008

Die Überraschung

Bei meinem ursprünglichen ersten Blick auf .NET 3.5 dachte ich ich könnte die neuesten und interessantesten Features in einer 8 teiligen Serie darstellen. Bei der Bearbeitung viel mir allerdings auf, dass es an manchen Stellen sinnvoll war schon Features in anderen Teilen mit zu besprechen. Am Ende hatte ich auf einmal nur noch 7 Teile die zu dem Thema waren. Um die Serie nicht früher abzubrechen habe ich mich noch mal umgeschaut und einige weitere Interessante Themen, die mit der Einführung von .NET 3.5 zu tun haben. Da sind zum Beispiel das neue Visual Studio 2008 – warum soll ich umsteigen, was ist neu, was sind die Killer-Features, wann sollte ich nicht umsteigen. Weiterhin werde ich auch nochmal einen kurzen Schritt zurück gehen und nochmal ein paar grundlegende Worte zu .NET 3.5 im Verhältnis zu .NET 2.0 erzählen – was von den neuen Sprachfeatures geht denn auch mit .NET 2.0? Das Thema VSTO hat mich in Verbindung mit VS 2008 ebenfalls interessiert und wird sicher auch einige andere begeistern.

Fange ich mal mit VSTO an. Zusammen mit Visual Studio 2008 wird auch VSTO3.0 mit ausgeliefert. VSTO3.0 geht ab der Visual Studio 2008 Professional Version vollständig in Visual Studio auf und beendet den wirrwarr der bisher vorhandenen VSTO-Versionen. Mit dem neuen Visual Studio 2008 können alle Projektvorlagen für Office 2003 und Office 2007 verwendet werden. Das macht es den Entwicklern natürlich deutlich einfacher. Auf die einzelnen weiteren Neuerungen gegenüber den anderen Versionen will ich hier trotzdem nicht eingehen. Eine will ich trotzdem erwähnen, die Verwendung der Ribbons ist Dank eines Designers  nun deutlich intuitiver.

Was ist denn nun .NET 3.5 im Verhältnis zu .NET 2.0 und welche der beschriebenen Features kann ich denn nun mit .NET 2.0 auch nutzen? Eines ist gegenüber der Erweiterung von .NET 3.0 bei .NET 3.5 gleich geblieben, es wird weiterhin die BCL des .NET 2.0 verwendet. Streng genommen sind wir also immer noch bei .NET 2.0. Mit den Erweiterungen von .NET 3.0 und .NET 3.5 kam es mittels zusätzlicher Assemblies zu einer Funktionserweiterung (WPF, WCF, WF … um nur die bekanntesten von .NET 3.0 zu nennen). Mit .NET 3.5 ist weiterhin ein SP für .NET 2.0 und .NET 3.0 hinzugekommen. Man sollte also aufpassen, wenn man Klassen aus dem Servicepack verwendet, das dieses auch auf der Wirkumgebung vorhanden ist. Mit .NET 3.5 ist zusätzlich ein neuer Compiler hinzugekommen, der die ganzen Spracherweiterungen ermöglicht. Es ist damit kein Problem alle Spracherweiterungen, die keine mit .NET 3.0 oder .NET 3.5 hinzugekommen-en Funktionen verwenden auch mit .NET 2.0 einzusetzen. Der Compiler „trickst“ und wandelt den Code in BCL 2.0 verständlichen Code um. Es muss lediglich der neue Compiler (am besten Visual Studio 2008 verwenden) eingesetzt und das .NET 2.0 als Zielplattform ausgewählt werden. Bei der Verwendung der Extension-Methoden wird der Compiler allerdings die „System.Core.dll“ vermissen, die erst mit .NET 3.5 dabei ist. Da es nur ein Attribut ist das fehlt, kann das im entsprechenden Namespace einfach selbst angelegt werden und die Compilierung sollte funktionieren. Beispiel hier.

namespace System.Runtime.CompilerServices
{
    public class ExtensionAttribute:CustomAttribute
    {
    }
}

Mit der Einführung von Visual Studio 2008 ist das erste Visual Studio verfügbar, dass für mehrere .NET Versionen verwendet werden kann. Ich Denke das ist schnell einleuchtend wenn man bedenkt, dass für .NET 2.0/3.0/3.5 ein und die selbe BCL verwendet wird. Es handelt sich also nicht wie beim Sprung zwischen .NET 1.1 und .NET 2.0 um eine Änderung der BCL. Ich frage mich also, wozu ich noch Visual Studio 2005 verwenden soll, sobald ich Visual Studio 2008 in den Händen habe. Bis heute ist mir noch kein entscheidender Grund eingefallen VS 2005 weiter zu verwenden. Zu bedenken sind nur die Fragen, ob alle Projektvorlagen und VS Erweiterungen die ich nicht entbehren kann vorhanden sind. Als nächstes sollte man bei der Arbeit im Team darauf achten, dass am besten alle gleichzeitig auf die neue VS 2008 Version umsteigen, damit die neuen Solution-Files von allen verwendet werden können. Es ist sogar möglich den TFS 2005 auch mit VS 2008 und dem zugehörigen Team Explorer weiter zu verwenden.

^ Teil 1: Übersicht aller Neuerungen (Einleitung)

< Teil 8: Was geht mit Silverlight

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.NET 3.5 – Neuerungen bei C#3.0 – Teil 8 von 9

März 1, 2008

Was geht bei Silverlight

In diesem Teil wollte ich mal schauen was denn nun von diesen Sprach-features auch bei Silverlight so geht. Dazu muss man natürlich voranstellen, das ich hier nur über Silverlight 2.0 sprechen werden. Erst bei Silverlight 2.0 kommt nämlich .NET als Entwicklungssystem ins Spiel. Wichtig ist trotzdem zu wissen, das es sich um ein völlig neues und vom eigentlichen .NET Framework losgelöstes System handelt. Diese .NET Laufzeitumgebung ist nur mit dem Silverlight Plugin (z.B. für IE und Firefox) verfügbar. Das Programmiermodell ist trotzdem das gleiche, da natürlich versucht wurde die wichtigsten Klassen und Libaries für Silverlight verfügbar zu machen. Somit wurde natürlich auch versucht die Sprachfeatures von C#3.0 mit in Silverlight hinein zu bringen, auch wenn dies ein anderer Compiler übernimmt. So sind LINQ und die Extension-Methods usw. auch für Silverlight anwendbar.

^ Teil 1: Übersicht aller Neuerungen (Einleitung)

< Teil 7: Linq

> Teil 9: Überraschung